Edle Pferde in historischem Ambiente

SHD Alexander zu Schaumburg-Lippe hat vor 11 Jahren ein weltweit einzigartiges Kulturprojekt in seine Marställe gepflanzt, die FÜRSTLICHE HOFREITSCHULE. Direktorin Christin Krischke und Hofreitmeister Wolfgang Krischke widmen sich seitdem der Wiederbelebung der barockzeitlichen Hofreitschule zu Bückeburg. Bereits seit 400 Jahren gehören der Marstall und das Reithaus zum Schloss in Bückeburg, der Residenz des Fürstenhauses zu Schaumburg-Lippe. Die prächtigen Natursteinbauten aus der Renaissance haben im Wandel der Zeiten vielen Pferden Obdach gegeben – seit 2004 wohnen hier wieder Hengste der aristokratischen Reitkunstpferderassen (u.a. Berber, Lusitanos, Knabstrupper, Lipizzaner, Frederiksborger und Geneten) wie einst zur kulturellen Blütezeit Schaumburg-Lippes im 17. und 18. Jahrhundert. Im originalen Reithaus werden die Pferde, die dem Adel einst soviel bedeuteten wie heute ein Rolls Royce, Bentley oder Ferrari, von den Hofbereitern in barocker Gewandung zu Klängen klassischer Musik zur Hohen Schule barocker Reitkunst ausgebildet. Die friedvolle, zwanglose Schulung und die spielerische, temperamentvolle Umsetzung anspruchsvollsten Pferdeballetts hat der FÜRSTLICHEN HOFREITSCHULE mittlerweile Weltrang unter den fünf letzten Hofreitschulen eingetragen, wenngleich sie als jüngste dieser Einrichtungen auch zugleich die kleinste ist.

Mit Herzlichkeit und viel persönlichem Engagement bringen Hofreitmeister und Hofbereiter jedem Gast die vergessene Kultur der „Kunst sich zu Pferde zu tummeln“ in über 250 Vorführungen jährlich nahe und vermitteln das intensive Gefühl „ganz nah dran“ zu sein. Die Besucher können neben dem öffentlich zugänglichen Stall der Fürstlichen Hengste auch das liebevoll zusammengestellte Marstallmuseum täglich von 10 bis 17 Uhr besuchen. Die Vorführungen der Reitkunst finden von Mitte März bis Oktober an den Wochenenden sowie an vielen zusätzlichen Veranstaltungstagen statt.

Weitere Informationen finden Sie unter

www.hofreitschule.de

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