Stadtkirche Bückeburg

Wo einst Herder wirkte

Die evangelische Stadtkirche in Bückeburg, die in den Jahren 1611 bis 1615 unter der Herrschaft des Fürsten Ernst erbaut wurde, gehört zu den schönsten und bedeutendsten Kirchen des frühen Barock. Das besondere Merkmal dieser Kirche ist die prächtige Fassade mit der Inschrift "EXEMPLUM RELIGIONS NON STRUCTURAE", d.h. "Ein Beispiel der Religion, nicht der Architektur". Die Anfangsbuchstaben ergeben den Namen des Bauherrn Ernst. Das Innere der Kirche wurde mehrfach neu gestaltet und restauriert, zuletzt nach einem Brand im Jahre 1962. Das kostbare Bronzetaufbecken wurde 1613 von Adrian de Vries geschaffen. Hier wirkte u.a. Johann Gottfried Herder in den Jahren 1771 bis 1776 als Konsistorialrat.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.bueckeburg.de