Ev.-Luth. St. Aegidien-Kirche Hülsede

Die St. Aegidienkirche in Hülsede ist in ihrem jetzigen Erscheinungsbild ein Bauwerk von über mehrere Jahrhunderte fortgesetzter Bautätigkeit. Das gotische Grundbauwerk aus heimischen Bruchsteinen stammt aus der Mitte des 15. Jahrhunderts und steht auf den Resten eines früheren Gotteshauses. Bauteile und Ausstattungsmerkmale an den Fundamenten des Westturms und in der Sakristei liefern Hinweise dafür, dass hier bereits zum Ende des 12. Jahrhunderts eine Kirche gestanden hat. 1987 wurde bei Renovierungsarbeiten im Schutt unter dem Fußboden ein steinernes Relief gefunden, das ein in Ritztechnik hergestelltes Antlitz darstellt. Dieser Fund lässt die Vermutung zu, dass in Hülsede schon in romanischer Zeit vor der 1. Jahrtausendwende ein Gotteshaus erbaut worden war. 

Ihre besondere Bedeutung und Bekanntheit hat die Dorfkirche St. Aegidien in Hülsede aber durch die Ausmalung der Kappen der Kreuzgewölbe in Fresco-Malerei im Jahr 1577. In insgesamt 11 Bildwerken werden bekannte biblische Geschichten des Alten und Neuen Testaments dargestellt (u.a. Geburt Jesu, das große Weltgericht, Arche Noah).

 

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.ev-kirche-lauenau.de

 

 

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