Ev.-Luth. St. Godehardi-Kirche

Die St. Godehardi-Kirche der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde in Bad Nenndorf wurde in den Jahren 1848 bis 1853 nach den Plänen des Kasseler Architekten Julius Eugen Ruhl als dreischiffige Emporenkirche im Rundbogenstil erbaut. Sie ersetzte ein Gebäude aus dem Jahr 1136, das wegen Baufälligkeit abgerissen werden musste. Die Kirche wurde zwischen 2001 und 2005 gründlich renoviert, sie bewahrt innen und außen bis heute den Stil der Erbauungszeit. Die Gemeinde liegt im Kirchenkreis Grafschaft Schaumburg (Landeskirche Hannover), zu ihr gehören die Dörfer, heute Ortsteile, Kreuzriehe, Riehe, Horsten und Waltringhausen. Von den beiden Pfarrerinnen werden etwa 6000 Gemeindemitglieder betreut. Die Kirche ist täglich für Besucher geöffnet (im Sommer von 9 bis 18 Uhr, im Winter von 10 bis 16 Uhr). Ein besonderes Schmuckstück stellt die historische Orgel aus dem Jahr 1826 dar, die mehrfach umgebaut und zuletzt 2008/09 renoviert und neu intoniert wurde.