Schlösschen Bad Nenndorf

Zu den Baudenkmalen in Bad Nenndorf gehört das Schlößchen, das im Jahre 1806 im Auftrage des Kurfürsten Wilhelm 1. von Hessen als Sommerresidenz erbaut wurde und vor allem durch seine repräsentative Nordfassade mit der dorischen Kolonnade auffällt. Es handelt sich bei dem Schlößchen, das ein Beispiel des Klassizismus ist, um einen nahezu kubischen Baukörper. Neben dem Schlößchen, in dem auch Jérôme, der König von Westfalen, Bruder Napoleons 1., gewohnt hat, als er wegen seines Rheumaleidens in Bad Nenndorf zur Kur weilte, haben sich auch noch andere Logierhäuser aus der Zeit um 1800 in Bad Nenndorf erhalten. Dazu zählt das Landgrafenhaus, das 1791 erbaut wurde sowie das Haus Kassel von 1790. Nach dem Brand von 1936 wurde das Schlößchen wieder aufgebaut, wobei man sich streng an die alten Pläne hielt. Der Name des Hauses erinnert an die Zeit, da die Landgrafen von Hessen die Herren von Bad Nenndorf waren. 1866 wurde der Ort preußisch. Heute wird das Schlösschen für Feste und Veranstaltungen sowie für standesamtliche Trauungen genutzt. Einzel- und Doppelzimmer stehen darüber hinaus den Gästen zur Verfügung.

 

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.badnenndorf.de

Schlösschen Bad Nenndorf