Schaumburger Land Tourismusmarketing e.V.
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1960/61 endete der bis in das ausgehende Mittelalter zurückreichende Steinkohlenbergbau in Schaumburg, auf dessen Relikte man noch heute vielerorts stößt.
Feggendorfer Stollen
Als im Jahre 1947 nach 116 Jahren die Förderung von Steinkohle im Feggendorfer Stolln eingestellt wurde, ahnte sicher niemand, dass noch einmal Leben auf dieser kleinen Zeche mitten im Deister einkehren wird. Nun, gut 60 Jahre später, wird im und am Feggendorfer Bergwerk wieder richtig „Betrieb gemacht". Zwar wird keine Kohle mehr gefördert, aber der Stollen für Besucherführungen hergerichtet.
Regelmäßig, vorwiegend an den Wochenenden, kann man den Bergleuten bei der Arbeit zusehen. Dann wird an der Bergschmiede das stumpfe Gezähe (Werkzeug) gerichtet, Förderwagen rollen über den Zechenplatz zur Verladung und vor allem untertage wird Schwerstarbeit geleistet. Gerade diese Lebendigkeit zieht Besucher aus nah und fern an.
Informationen:
Ansprechpartner: Florian Garbe
Adresse:
Finkenweg 9
31867 Lauenau
Telefon: 0173 7818181
E-Mail: info@feggendorfer-stollen.de
Homepage: www.feggendorfer-stollen.de
Öffnungszeiten:
Besichtigungen finden von Anfang April bis Ende September jeden Sonntag um 11 und 14 Uhr statt.
Außerdem können Führungen nach vorheriger Absprache durchgeführt werden.
Mitzubringen ist festes Schuhwerk und robuste Kleidung.
Maximale Teilnehmerzahl pro Führung: 10 Personen.
Größere Gruppen werden gebeten, sich vorher anzumelden.
Bemerkung:
Der "Feggendorfer Stolln" ist vom Waldparkplatz Feggendorf nur zu Fuß zu erreichen. Die 800 m lange Strecke ist beschildert und führt auf gut begehbaren Wanderwegen bergan auf der alten Kohlenstraße vorbei am Wasserwerk.