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Fernradwege

Deutsche Fachwerkstraße - Nienburg, Soltau, Buxtehude, Stade

Fernradwege · Mittelweser
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  • Foto: Prof. Manfred Gerner, Deutsche Fachwerkstraße
m 100 50 -50 200 180 160 140 120 100 80 60 40 20 km
Nienburg - Schwarmstedt - Hodenhagen- Bad Fallingbostel - Soltau - Schneverdingen - Undeloh - Tostedt - Hollenstedt - Buxtehude - Stade
Strecke 197,5 km
15:40 h
275 hm
304 hm
136 hm
-1 hm
Profilbild von Laura Plugge
Autor
Laura Plugge
Aktualisierung: 13.08.2021
Höchster Punkt
136 m
Tiefster Punkt
-1 m

Wegearten

Asphalt 2,01%Schotterweg 3,74%Naturweg 9,49%Pfad 0,13%Straße 1,17%Unbekannt 83,43%
Asphalt
4 km
Schotterweg
7,4 km
Naturweg
18,7 km
Pfad
0,3 km
Straße
2,3 km
Unbekannt
164,8 km
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Start

Koordinaten:
DD
52.641937, 9.223562
GMS
52°38'31.0"N 9°13'24.8"E
UTM
32U 515127 5832463
w3w 
///sofort.speer.flieht
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Wegbeschreibung

Nienburg, wohl ursprünglich von "Neue Burg" abgeleitet, ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum an der Mittelweser. Historische Stadt an der Deutschen Fachwerkstraße mit einer über 1000-jährigen Geschichte. Einst residierten hier die Grafen von Hoya. Die heute rund 33.000 Einwohner zählende Stadt wurde 1025 erstmals urkundlich erwähnt und war im Mittelalter wichtige Festungsstadt am Weserübergang. Liebevoll restaurierte Fachwerkgebäude, Burgmannshöfe wie der Posthof, der Hakenhof oder der Fresenhof, Ackerbürger- oder Patrizierhäuser zeugen von der langen Geschichte. Ende des 18. Jh. wurde Nienburg duch ein streng gehütetes französisches Biskuitrezept um ein süßes Geheimnis reicher. Die "Nienburger Bärentatzen" sind noch heute etwas Besonderes. "Nienburger Bärentatzen" können Sie auch auf andere Art und Weise kennen lernen. Begeben Sie sich auf Spurensuche zu den Sehenwürdigkeiten der Stadt, folgen Sie den aufgemalten Bärentatzen. 500 "Trittsiegel" dieser besonderen Art führen durch die gesamte Altstadt und dienen geschichtsbegeisterten Besuchern zur Orientierung. Der 3,3 km lange Rundweg ist in einer Broschüre beschrieben. Sollten Sie mittwochs oder samstags Nienburg besuchen, lassen Sie sich "Europas schönsten Wochenmarkt" nicht entgehen. Diese Auszeichnung wurde von der Stiftung "Lebendige Stadt" verliehen". Darüber hinaus verfügt Nienburg über eine interessante Museumslandschaft: Regionalmuseum, Niedersächsisches Spargelmuseum und Niedersächsisches Polizeimuseum. Und wer die Stadt lieber vom Wasser aus genießen möchte, nutzt das Fahrgastschiff "MS Nienburg".

Nach Ihrem Aufenthalt in Nienburg an der Weser, durchqueren Sie die Stadt in Richtung Osten.

Auf der gut ausgeschilderten Kulturroute des Erweiterten Wirtschaftsraumes Hannover führt die Etappe weiter. Schnell erreichen erreichen Sie den Forst Krähe. Dort liegt seit Jahrtausenden der Giebichenstein, der größte Findling Niedersachsens: 7,5m lang, 4,5m breit, 2,7m hoch und aus rund 207 Tonnen Granit.

Die gletscehr der Saale-Eiszeit brachten ihn vor ca. 200.000 Jahren aus Schweden mit. Der Findling zieht die Menschen seit zehntausenden von Jahren an. Da beweisen die Reste eines steinzeitlichen Jägerlagers am Fuße des Felsens und die Spuren von Grabanlagen aus der Bronze- und Eisenzeit in direkter Nachbarschaft. 

Die Strecke führt weiter nach Stöckse zum Kulturdenkmal Kartoffeldämpfanlage - es ist deutschlandweit einzigartig. Die Anlage entstand 1962, um Kartoffeln für die Schweinemast zu garen. Jetzt zeigt sie uns etwas Alltägliches, das dennoch die meisten von uns nicht kennen.

Der Weg führt über Steimbke mit seiner romanischen St. Dionysius-Kirche nach Rodewald, das zweitlängste Dorf in Niedersachsen. Die Geschichte des Ortes zeigt das Heimatmuseum.

Vielleicht nehmen Sie ein Bad im Rodewalder Naturfreibad, bevor Sie die Fahrt in Richtung Aller-Leine-Tal fortsetzen.

Schwarmstedt liegt direkt an der Leine, ist reizvoll und zudem ein staatlich enerkannter Erholungsort. Gleich am Ortseingang begrüßt Sie das Antiquitätencafé, hier herrscht eine ganz besondere Atmosphäre: Kaffe und Kuchen werden inmitten der Exponate serviert. Gleich um die Ecke: der Ortsteil Bothmer. Hier sind Kleinode zu entdecken wie das historische Backhaus, eine alte Dortschule und as Gut Schloss Bothmer.

Im Zentrum des Ortes liegt die St. Laurentius-Kirche. Sie wird 1150 erstmalig erwähnt und kann mit einem spätgotischen Flügelaltar und Fresken aufwarten. Die dreischiffige Hallenkirche ist spätgotischen Stils, der Glockenturm romanisch.

Wenn es Ihre Zeit erlaubt, besuchen Sie noch Harry´s klingendes Museum. Reisen Sie in eine Zeit, in der es weder Radio noch Fernsehen gab. Musik zu hören, war ein seltener Genuss.

Ein lohnenswerter Aufenthalt auf dem weiteren Weg ist die St. Pauli-Kriche in Gilten. Der älteste teil der Kirche, die Sakristei, wurde um 1450 erreichtet und in den späteren Neubau der Kirche integriert. Einzigartig ist der Fußboden im Kirchenschiff: ein Mosaik aus Leinkieseln. Es wiurde 1972/73 von dem Künstler Siegfried Steege gestaltet.

114ß0 wurde der Flecken Ahlden mit seinem Schloss erstmals werwähnt. Es liegt direkt an der Aller und ist ein Werk viele Jahrhunderte: um 1290 entstand eine Wasserburg, 1579 wurde der Südflügel in Fachwerk erbaut. Es folgten 1613 der Hauptflügel in Backstein und Fachwerk und um 1700 der Nordflügel. Zur endgültigen Fertigstellung im 17. Jahrhundert wurden die Reste der zerstörten Bunkenburg genutzt.

Sehenswert in Ahlden ist auf jeden Fall auch die Kirche St. Johannis der Täufer, 1202 erstmalig erwähnt.

Aufwändig restauriert ist das historische Scheunenviertel von Ahlden.    

Von Ahlden führt Sie der Weg weiter nach Hodenhagen - der Safaripark ist immer einen Besuch wert.

Die Route führt nun weiter durch die Lüneburger Heide, eine sanft hügelige Landschaft mit Feldern, Wiesen und Wäldern sowie den charakteristischen Heideflächen nach Bad Fallingbostel.

Bei Düshorn empfiehlt sien ein kurzer Abstecher nach Walsrode mit seinem berühmten Weltvogelpark und den Ginseng-gärten in der FloraFarm. Sie radeln weiter durch das wunderschöne Wiesental der Böhme und erreichen bald darauf Soltau mit vielfältigen Freizeitmöglichkeiten wie dem bekannten Heide Park. In Schneverdingen können sie die vielfältige Natur der Heidelandschaft im Pietzmoor, in der Osterheide oder im einzuigartigen Heidegarten erfahren.

Es geht weiter durch den Naturpark Lüneburger Heide. Neben einer eindrucksvollen Naturlandschaft findet man hier auch ein reichhaltiges Kulturangebot. Mittelalterliche Kirchen, Mühlen und alte Hofanlagen charakterisieren viele Städte und Dörfer. Archäologische Fundstätten und Museen geben Zeugnis der jahrtausendealten Geschichte der  Region und berichten vom Leben der heidjer. Hier im Kern des Naturparks mit dem Naturschutzgebiet Lüneburger Heide und dem Wilseder Ber, der höchsten Erhebung der Region, beginnen die größten zusammenhängenden Heideflächen Mitteleuropas.

Von Undeloh geht es dann weiter bis Wesel und hier über Handeloh nach Welle und weiter nach Tostedt.  

Hinweis


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Koordinaten

DD
52.641937, 9.223562
GMS
52°38'31.0"N 9°13'24.8"E
UTM
32U 515127 5832463
w3w 
///sofort.speer.flieht
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Strecke
197,5 km
Dauer
15:40 h
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275 hm
Abstieg
304 hm
Höchster Punkt
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